erschienen in der WLZ am 10.03.2015
Peter Scholl-Latour – der Name hat Klang, den Klang von Weitgereistheit und einer langjährigen eindrucksvollen journalistischen Arbeit an den Brennpunkten des Weltgeschehens. In den 60er- und 70er-Jahren des 20.Jahrhunderts verbindet man den Namen Scholl-Latour mit Indochina und Vietnam („Der Tod im Reisfeld“,1979 – sein Bucherfolg aus dieser Zeit), mit Algerien und dem asiatischen Raum des Islam, von wo der Journalist und Publizist im schwarz-weißen Fernsehen seine Reportagen vortrug. Peter Scholl-Latour- der Name klingt auch nach nuschelnder, grantelnder, aber unübertroffen kenntnisreicher Auskunft und weltpolitischer Analyse. Auch in den gerade zurückliegenden Jahren des jungen 21.Jahrhunderts reiste Scholl-Latour in die aktuellen Krisenherde der Instabilität vom Maghreb bis zur Levante, nach Bagdad und Teheran.
