12.05.2019 – „Bitte streicht mich nicht aus“, Literatur aus dem Exil

Generationen kennen Judith Kerrs Bilderbuch „Ein Tiger kommt zum Tee“ oder die Abenteuer um Mog, den vergesslichen Kater sowie das Kinderbuch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Jetzt erschien ihre Biographie mit den von ihr geschaffenen „Geschöpfen“. Aber was für ein Leben steht hinter diesen symbolträchtigen Figuren ihrer Bücher?
Und was ist mit den anderen, den bekannteren Autoren, wie Georg Kreisler und Elisabeth Mann Borgese und den fast Vergessenen, die vor den Nationalsozialisten fliehen mussten?

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23.02.2019 – Wir feiern Geburtstag!

Am Freitag, dem 22. Februar 2019 feiert unsere Christine-Brückner-Bücherei ihr 5-jähriges Jubiläum mit einer kleinen Feierstunde und einer Lesung der Autorin Tanja Kinkel aus ihrem Roman „Grimms Morde“. Veranstaltung, Grimms Morde.

Am Samstag, dem 23. Februar erwarten wir Sie zur gewohnten Öffnungszeit mit Kaffee und Kuchen oder einem Glas Sekt. Bei allen Leserinnen und Lesern bedanken wir uns ganz herzlich für das schöne Miteinander in den vergangen 5 Jahren. Feiern Sie mit uns, wir freuen uns auf Sie! 

Ihr Bücherei-Team

Zwecks besserer Planung bitten wir Sie, sich zu der Lesung anzumelden unter 05691-40658 oder stadtbuecherei-bad-arolsen@gmx.de.

22.02.2019 – Grimms Morde | Wir feiern Geburtstag!

Am Freitag, dem 22. Februar 2019 feiert unsere Christine-Brückner-Bücherei ihr 5-jähriges Jubiläum mit einer kleinen Feierstunde und einer Lesung der Autorin Tanja Kinkel aus ihrem Roman „Grimms Morde“. Beginn: 19:00 Uhr im Foyer des Bürgerhauses, Rathausstraße 3, im Anschluss Signierstunde und Sektempfang. Zwecks besserer Planung bitten wir Sie, sich zu der Lesung anzumelden unter 05691-40658 oder stadtbuecherei-bad-arolsen@gmx.de.

In Kassel wird im Jahr 1821 die Mätresse des Landesfürsten auf grausame Weise ermordet. In den Fokus der Ermittlungen geraten die Brüder Grimm, denn die Tote ist nach dem Vorbild eines ihrer Märchen umgebracht worden. Annette und Jenny von Droste-Hülshoff kommen den Brüdern zu Hilfe, da die Schwestern  ausgerechnet diese Geschichte zur Märchensammlung der Grimms beigetragen haben.

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12.12.2018 – Mord(s)genau – Jetzt wird´s grenzlich

Lesung mit Frank Mause in der Christine-Brückner-Bücherei

12.12.2018, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei

Fast genau auf der Grenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen – waldeckisches Upland und Sauerland – wird eine Leiche gefunden. Schnell ist klar, um wen es sich handelt: den singenden Wirt der Bergkneipe „Upländer Alm“.
Die Umstände sind rätselhaft und auf die Schnelle lässt sich nicht einmal feststellen, in welchem Bundesland der Tatort nun liegt. Daher wird zunächst die örtliche Vermessungsingenieurin hinzugezogen, um die zuständige Polizeibehörde zu ermitteln…
die Tätersuche bleibt spannend, bis zum Showdown am Tatort!

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02.11.2018 – Lichter als der Tag

2.11.2018,  19:30 Uhr: „Lichter als der Tag“

Lesung mit Mirko Bonné in der Christine-Brückner-Bücherei

Mirko Bonné liest aus seinem zuletzt erschienen Roman „Lichter als der Tag“.

Der Liebesroman handelt von vier Jugendlichen, die eine eingeschworene Gemeinschaft bilden, bis sich beide Jungen in dasselbe Mädchen verlieben. Jahre später treffen sie sich wieder, alte Wunden brechen auf und der Protagonist Raimund sucht auf eine recht ungewöhnliche Weise nach einem Weg aus seiner inneren Leere zurück zu sich selbst. Dabei spielen die Kunst und die Bedeutung des Lichts eine zentrales Rolle.

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15.08., 22.08., 29.08.2018 – Worte finden. Schreibwerkstatt mit Friederike Kenneweg

„Schreiben? Geschichten erzählen? Das kann ich nicht!“, so denken viele von sich selbst. Und dabei hat jeder etwas zu erzählen. Die kleinen Geschichten aus der Kinderzeit. Erinnerungen daran, wie das Leben früher war, im Gegensatz zu heute. Oder einfach nur: Eine Beobachtung. Eine Begegnung. Ein Geräusch. Ein Geruch. Ein Gefühl.

In einer offenen Schreibwerkstatt in der Christine-Brückner-Bücherei regt die Berliner Autorin Friederike Kenneweg, die im Moment in Bad Arolsen zu Gast ist, mit kreativen Aufgaben zum Schreiben an und hilft bei der Suche nach dem richtigen Ausdruck.

Termine: 15., 22. und 29. August 2018, 15:30-17:30

Am 5. September 2018 sollen die Ergebnisse in einer gemeinsamen Lesung in der Bücherei präsentiert werden.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung in der Bücherei unter 05691-6245670 (stadtbuecherei-bad-arolsen@gmx.de) oder beim Förderverein Christine-Brückner-Bücherei 05691-40658 (eva.groell@gmx.de)

04.08.2018 – Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum

Zu Gast in Bad Arolsen: die Autorin Friederike Kenneweg stellt sich vor

Samstag, 4. August 2018, 19:30 Uhr

Christine-Brückner-Bücherei

Der Eintritt ist frei

 

Im Rahmen des Projektes „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ wird die Autorin Friederike Kenneweg in den kommenden zwei Monaten in Bad Arolsen leben und arbeiten. Das vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Stipendium hat die Auseinandersetzung von Autorinnen und Autoren mit dem hessischen ländlichen Raum zum Ziel. Dazu sollen sich die Stipendiaten aktiv in das lokale kulturelle Leben integrieren, Lesungen oder Workshops anbieten und – neben einem kurzen Abschlussbericht – einen literarischen Text mit Bezug zum Aufenthaltsort verfassen.

Ausgeschrieben wurde das Stipendium bereits im zweiten Jahr von dem Hessischen Literaturrat e.V.

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Rezension – Die Kunst des Lobens

Erschienen im Hallo, am 25.07.2018. Autor: H. Schaaf

Shitstorm und Beleidigungen, Hass und Verunglimpfungen scheinen Konjunktur zu haben und nähren das Geschäftsmodell der digitalen Kommunikation. Kaum noch etwas scheint es wert zu sein, gelobt zu werden. Zieht der Shitstorm weiter, bleiben Angeschlagenes und Zerstörtes und nagen am Kitt des gesellschaftlichen Miteinanders. Ergibt sich dann doch eine Chance, eine Person oder ein Werk zu ehren, fällt auf, wie schwer diese Kunst für den Lobenden sein kann.

Dabei ist die Lobrede wohl eine der wenigen Gelegenheiten, wo man heute bis zum Ende zuhört! Bei Hochzeiten, Geburtstagen, Trauerfeiern, bei Verabschiedungen, Jubiläen, Einweihungen, Gedenk-, Weihnachts- oder Abiturfeiern kann der Zuhörer nicht weg oder „offensichtlich“ auf dem Handy spielen. Also haben die Sprache und das Lob ihre Chance. „Doch nur jene Lobreden taugen etwas, die unter den Anwesenden ein Glücksgefühl des Begreifens und des Einfühlens verbreiten. Ohne diesen ansteckenden Enthusiasmus wird jede Feierstunde zum Ritual, das nichts als absehbare und langweilige Konvention verströmt.“

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Rezension – Nathan der Weise

Erschienen im Hallo, am 21.05.2018. Autor: H. Schaaf

Achtung: Hier wird ein Theaterstück, ein Lehrstück, vorgestellt, das zum Kulturgut dieses Landes gehört und leider es an Aktualität nichts verloren hat.

Schon der Titel: Nathan – der Weise – hört sich so alt und überkommen an, wie ein Drama aus Schulzeiten. Jetzt ist der Klassiker der Weltliteratur – mit Comics als Appetitanreger wieder neu aufgelegt worden. Es geht um 5 Fragen, die – egal in welcher Form, immer wieder gestellt werden. Eine davon ist, „Wie hältst du es mit der Religion“. Schon Gretchen wollte Heinrich in Faust verpflichten, „Stellung zu nehmen“, wie es heute heißt. Die Antwort ließ sie grausen.

Der Sultan von Jerusalem wollte gar vom Juden Nathan wissen, welche Religion er für die »wahre« halte. Darauf antworte er, den die Christenobrigkeit am liebsten „brennen“ sehen wollte, mit der „Ringparabel“.

Allein diese lohnt, die Geschichte – noch mal – oder überhaupt zu lesen, vielleicht auch nur zu „googlen“. In dieser Geschichte geht es um eine Familie, in deren Tradition ein besonderer Ring von Generation zu Generation an den liebsten Sohn weitervererbt wird. Ein Vater jedoch, der drei Söhne hat und alle gleichermaßen liebt, kann sich nicht entscheiden, an welchen der Söhne er den Ring vererbt. Weiterlesen

Ausschreibung „Land in Sicht“

Autorenresidenzen im ländlichen Raum

Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum

Zum Jahresende 2017 setzte der Hessische Literaturrat e.V. mit der Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erstmals das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ um. Zwei erfolgreiche Autor/-innen verbrachten einen Monat in ländlichen Gebiete Hessens: Bestsellerlyrikerin Safiye Can in der Kleinstadt Laubach im Landkreis Gießen und Open Mike-Lyrikpreisträger Robert Stripling in der Kleinstadt Münzenberg im Wetteraukreis.

2018 soll das Projekt nun in größerem Umfang fortgeführt werden: Drei Stipendiat/-innen erhalten die Möglichkeit, für zwei Monate im ländlichen Raum in Hessen zu leben und zu arbeiten. Ziel ist dabei eine intensive Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit den kulturellen und städtischen lokalen Akteuren und der Bevölkerung.

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